Serchio-Tal: Ein Tagesausflug abseits der Touristenpfade. Mittelalterliche Brücken, Steindörfer und Bergküche: Eine Tagestour durch das geheimnisvolle Serchio-Tal.
Folgt man dem Verlauf des Flusses Serchio nordwärts von Lucca, entfaltet sich eine einzigartige Region voller Geschichte, Legenden und malerischer Dörfer, eingebettet in die Hügel. Diese natürliche Route markiert den sanften Übergang zwischen der Ebene von Lucca und dem Garfagnana-Gebirge – eine ideale Reiseroute für alle, die die authentische, ruhige und unberührte Toskana erleben möchten.
Vorschlag für eine Reiseroute: Von Rio zu den Heights in 1 Tag
Vormittag: Abfahrt von Lucca mit der Legende der Teufelsbrücke und dem Steindorf Coreglia Antelminelli. Mittagessen: Bergküche auf dem Gipfel von Barga. Nachmittag: Kulturelle Erkundung in Barga und Rückfahrt über Ghivizzano.
Die Stationen auf der Reiseroute
1. Magdalenebrücke (Teufelsbrücke)
Die erste Station, die man unbedingt gesehen haben muss, ist die beeindruckende Ponte della Maddalena, im Volksmund bekannt als TeufelsbrückeIhre asymmetrische Konstruktion und der kühne Mittelbogen, im 11. Jahrhundert im Auftrag der Gräfin Mathilde von Canossa errichtet, trotzen seit fast tausend Jahren der Schwerkraft. Der Legende nach schloss der Erbauer, verzweifelt darüber, das Werk nicht rechtzeitig vollenden zu können, einen Pakt mit dem Teufel und versprach ihm die Seele des ersten Menschen, der die Brücke überqueren würde.
Tipp von jemandem, der hier wohnt: Von dieser Brücke kann man wunderschöne Fotos machen! Lassen Sie sich verzaubern!

Magdalenebrücke (Teufelsbrücke)
2. Coreglia Antelminelli
Von Borgo a Mozzano aus fahren Sie die Kurven hinauf in Richtung... Coreglia AntelminelliOffiziell zählt es zu den schönsten Dörfern Italiens (Borghi più belli d'Italia). Das fast vollständig aus grauem Stein erbaute Dorf besticht durch enge Gassen, absolute Ruhe und eine kuriose Atmosphäre. Museum für Gipsstatuetten (Museum für Gipsfiguren), ein Zeugnis der Handwerkstradition der Auswanderer in der Region.
3. Barga: das Herz des Tals
Steigt man ein Stück weiter hinauf in Richtung Berge, erreicht man Barga, das kulturelle Juwel des Tals. Steile Steinwege durchziehen die gut erhaltene Altstadt und führen hinauf nach... Kathedrale San Cristoforo, am höchsten Punkt des Hügels. Von dort oben bietet sich ein Panoramablick auf die Apuanische Alpen Es ist atemberaubend. Barga hat zudem eine enge Verbindung zu Schottland, ein Ergebnis der Auswanderung im 19. Jahrhundert, was eine einzigartige kulturelle Atmosphäre in der Toskana garantiert.
4. Abschlussparade: Schloss Ghivizzano
Auf dem Rückweg nach Lucca sollten Sie einen kurzen Zwischenstopp einlegen bei Ghivizzano, ein kleines Dorf, in dem sich die mittelalterliche Burg und der Wachturm befinden Castruccio Castracani (ehemaliger Feudalherr von Lucca) sind inmitten der örtlichen Wohnhäuser erhalten geblieben.
Berggastronomie: Was Sie zum Mittagessen probieren sollten
Im Serchio-Tal verliert die toskanische Küche die Milde der Olivenhaine und nimmt kräftige, bergige Noten an:
Tipp von einem Einheimischen: Fahren Sie gemütlich die Staatsstraße SS12 entlang und halten Sie an den kleinen Aussichtspunkten am Serchio-Fluss. Wenn Sie im Herbst unterwegs sind, können Sie die Kastanienfeste und das orangefarbene Laub der umliegenden Berge bewundern.
Dies sind nur einige der Orte, die die Provinz Lucca so besonders machen. Um die Region in Ihrem eigenen Tempo und aus der Perspektive eines Einheimischen zu erleben, werfen Sie einen Blick in das E-Book. LUCCA: weit jenseits der MauernDie